Post-COVID-Sprechstunde

 

Post-COVID / Long-COVID Sprechstunde

Im Anschluss an eine akute COVID-19 Erkrankung entwickeln etwa 12% der Betroffenen Symptome, welche 90 bis 150 Tage nach einer COVID19 Infektion anhielten. Dies wurde zuletzt in einer großen niederländischen Cohortenstudie festgestellt und im August 2022 in der medizinischen Fachzeitschrift THE LANCET veröffentlicht. Laut Angaben der ZEIT gibt es Daten von der Techniker Krankenkasse fest, dass ein Jahr nach einer COVID19 Infektion noch 1% der Betroffenen mit der Diagnose “Long Covid” krankgeschrieben waren. 

Demnach wird es mehrere hunderttausend vielleicht sogar Millionen Menschen in Deutschland geben, die unter unterschiedlichem Schweregrad von Post COVID leiden. Betroffene Menschen sind häufig 20 bis 50 Jahre alt. Aufgrund der Schwere der Erkrankung können einige ihren Beruf nicht mehr ausüben. Bei vielen ist durch die Erkrankung ihr Familienleben beeinträchtigt.  

Betroffene berichten sehr häufig über ausgeprägte Müdigkeit (postvirale Fatigueund Erschöpfung. Ein weiteres Kardinalsymptom sind sogenannte kognitive Störungen, die mit Konzentrationsstörung, Gedächtnisstörung oder Wortfindungsstörung einhergehen. Zudem wird von Betroffenen sehr häufig über Kurzatmigkeit (Dyspnoe) und belastungsabhängige Luftnot berichtet. Neben diesen drei Hauptsymptomen berichten Betroffene über viele weitere Symptome. Das Krankheitsbild Post COVID ist zudem durch eine ausgeprägte körperliche und kognitive Belastungsintoleranz (sogenannte Post-Exertionelle Malaise) gekennzeichnet. Erschwerend können zudem Depression und Ängste sowie Schlafstörung und Schmerzen nach überstandener COVID-19 Erkrankung auftreten. 

Seit Beginn der COVID-19 Pandemie in Hamburg im März 2020 hat sich Dr. Amir Naderi auf die Diagnostik und Behandlung von COVID-19 Patienten fokussiert. Herr Dr. Amir Naderi bietet Betroffenen eine Long-COVID/Post-COVID Sprechstunde an. Diese beinhaltet neben einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte eine ausführliche körperliche Untersuchung, welche den neurologischen, psychischen und funktionellen Status berücksichtigt. Der Long-COVID Checkup wird durch Laboruntersuchungen sowie aparrative Diagnostik komplementiert. Bei diesem Long-COVID Checkup richten wir uns an den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur und den aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung.

Diese Untersuchung wird an zwei Tagen durchgeführt. Für die Durchführung dieses Long-COVID Checkups sollten Sie an jedem der beiden Untersuchungstage etwa 2 Stunden Zeit einplanen, wobei am zweiten Tag die vorliegenden Untersuchungsergebnisse mit Ihnen besprochen werden.

 

Wissenswertes zu Long-COVID und Post-COVID

Dieser Beitrag behandelt folgende Themen:

  1. Was versteht man unter den Begriffen Long-COVID und Post-COVID?
  2. Welche Beschwerden haben Patienten mit Long-COVID?
  3. Gibt es unterschiedliche Formen von Post-COVID?
  4. Welche Behandlungsformen gibt es?
  5. Hilfreiche Links zu Long-COVID

Als die Corona Pandemie im Frühjahr 2020 begann, haben die Wenigsten geahnt, dass diese Viruserkrankung unser Leben maßgeblich verändern wird. Bis zum heutigen Tag (20. August 2022) wurden mehr als 67 Prozent unserer Bevölkerung grundimmunisiert. In den letzten zweieinhalb Jahren hat sich das ursprüngliche Coronavirus SARS-CoV-2 deutlich verändert. Und diese evolutionäre Veränderung des Virus wird auch in Zukunft so bleiben. Es ist anzunehmen, dass es jedes Jahr einen neuen COVID-19 Impfstoff geben wird, welcher im Herbst und im Winter vulnerablen Personen als Impfschutz angeboten wird. Das Coronavirus hat es geschafft von einem unspektakulären Erkältungsvirus zu einem Erreger zu werden, welches das Weltgeschehen grundlegend verändert hat.

Wissenschaftler aller Länder hatten vor 2 Jahren die Möglichkeit Ihr Können der Welt zu beweisen, dass sie in der Lage sind innerhalb kürzester Zeit einen Impfstoff zu entwickeln. Noch nie wurden Impfstoffe innerhalb so kurzer Zeit entwickelt und Millionen von Menschen verabreicht. Trotz aller Kritik und Zweifel hatten die Impfungen einen durchschlagenden Erfolg: nach aktuellen Berechnungen wurde durch die globale Impfkampagne das Leben von etwa 20 Millionen Menschen gerettet.

Einige Monate nach Beginn der Pandemie mehrten sich Berichte von Bürgern aus der ganzen Welt, nach überstandener COVID-19 Erkrankung aufgrund unterschiedlichster Symptome nicht zurück ins normale Berufsleben und Familienleben zu finden. Nach heutigem Stand wissen wir, dass etwa 10% der Menschen nach überstandener akuter COVID-19 Erkrankung länger andauernde Beschwerden haben.

 

Long- oder Post-COVID, was ist der Unterschied?

Beschwerden, die länger als 4 Wochen nach der akuten Infektion auftreten oder fortbestehen bezeichnet man als Long-COVID. Symptome, die länger als 12 Wochen nach der Covid-19 Erkrankung auftreten oder fortbestehen werden als Post-COVID klassifiziert.

Die WHO definiert das Krankheitsbild Post-COVID wie folgt: 

Eine Post-COVID-19-Erkrankung kann bei Personen mit einer wahrscheinlichen oder besttigten SARS-CoV-2-Infektion auftreten, in der Regel drei Monate nach Auftreten von COVID-19 mit Symptomen, die mindestens zwei Monate andauern und nicht durch eine andere Diagnose zu erklren sind. Zu den allgemeinen Symptomen zhlen Erschpfung, Kurzatmigkeit, kognitive Fehlleistungen sowie weitere*, die sich im Allgemeinen auf den Tagesablauf auswirken. Die Symptome knnen neu auftreten nach einer anfnglichen Genesung von einer akuten COVID-19- Erkrankung oder die anfngliche Krankheit berdauern. Die Symptome knnen fluktuieren oder mit der Zeit wiederkehren.

 

Welche Anzeichen hat Long-COVID?

Die Symptome der Betroffenen sind unterschiedlicher Art. Am häufigsten wird über ausgeprägte Müdigkeit, Erschöpfung, Luftnot, Kopfschmerzen und psychischen Symptomen berichtet. Bei anderen überwiegen Symptome, die das Gedächtnis und das Konzentrationsvermögen betreffen. Aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Symptomen werden inzwischen mehrere Subtypen von Long-COVID unterschieden. Der interessierte Leser kann sich diese Klassifikation anschauen.

 

Welche Behandlungsformen gibt es?

 Eine symptomatische Therapie und rehabilitative Maßnahmen sind wichtige Therapiemöglichkeiten.

Die Durchführung einer Atemphysiotherapie wird bei Patienten mit Long-Covid-Symptomen wie Kurzatmigkeit oder Husten nach durchgemachter Covid-19-Infektion empfohlen. Mögliche Ursachen für die Luftnot sind häufig Restinfiltrate, Lungenveränderungen mit Störungen des Gasaustausches und eine Erschöpfung oder Schwäche der Atemmuskulatur. Zu der Long-Covid-Rehabilitation gehört unter anderem ein Training der Atemmuskulatur, eine Schulung von Atemtechniken sowie die Atemtherapie.

Entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie zur Rehabilitation bei Covid-19 erfolgt ein individuelles körperliches Training. Hierzu gehören Ausdauer- und Kraftübungen, Haltungs- sowie Koordinationsübungen. Sofern Long Covid Patienten unter Fatigue-Symptomen leiden, so muss die Trainingsintensitität individuell besprochen werden, damit es anschließend nicht zu einer post exertionaler Malaise kommt.

 Klassischerweise werde physikalische Maßnahmen zur Linderung von Symptomen die Inhalationstherapie, Massagen und Wärmeanwendungen zur Schmerzlinderung und Lockerung der Muskulatur eingesetzt werden.

 Das Ziel der Ergotherapie ist die Wiederherstellung bzw. der Erhalt der Handlungsfähigkeit im täglichen Leben sowie im Beruf. Basisziele in der Ergotherapie sind z.B. die Verbesserung der Ausdauer und Belastbarkeit bei körperlichen Aktivitäten, Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten durch Hirnleistungstraining und die Wiederherstellung des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit.

 Psychoedukative Maßnahmen können in Covid-Gesprächsgruppen erfolgen. In diesen Gruppen können sich Patienten austauschen und Ihre Erfahrungen zu den Corona Langzeitfolgen und der Long-Covid-Symptome teilen. Sofern infolge von Long COVID psychische Störungen wie Depressionen oder Ängste vorliegen, so wird zusätzlich eine Psychotherapie empfohlen.

Patienten mit Post-COVID berichten häufig über neurologische Symptome. Hierbei kann es zu kognitiven Störungen wie Konzentrationsstörung oder Sprachstörung kommen. Das Ziel einer neurologisch rehabilitativen Therapie ist unter anderem die Wiederherstellung kognitiver Funktionen in den Leistungsbereichen der Aufmerksamkeit und Konzentration, sowie Gedächtnisfunktion.

Derzeit werden mehrere neue und kausale Therapieverfahren für Post-COVID erforscht. Die Therapie richtet sich nach den zugrundeliegende krankheitsverursachenden Mechanismen. Ein Ansatz ist die Therapie der Hyperkoagulabilität, also die erhöhte Gerinnbarkeit des Blutes, welche bei COVID19 beobachtet wird. Andere Therapieansätze entfernen sogenannte agonistische Autoantikörper im Blut, welche gegen bestimmte Rezeptoren gerichtet sind. Auch das Medikament BC 007 weckt Hoffnung. Derzeit laufen wissenschaftliche Studien zu diesen und weiteren Therapiemöglichkeiten.

Parallel hierzu  werden die Symptome behandelt. Daher kommt der Rehabilitation bei dieser Erkrankung eine besondere Rolle zu. Durch unser Netzwerk an Experten (Physiotherapeuten, Logopäden, Sporttherapeuten usw.) helfen wir Ihnen sich von der Long COVID Erkrankung zu erholen und wieder ins normale Leben zurückzufinden.

Wir bieten in unserer Long-COVID-Sprechstunde eine umfassende diagnostische Abklärung an und begleiten unsere Patienten mit Ihren Beschwerden. Sobald kausale Therapiemöglichkeiten in der Zukunft zur Verfügung stehen werden, werden wir diese unseren Patienten anbieten.

Es ist zu erwarten, daß kausale Therapien, welche auf wissenschaftlich anerkannte Studien beruhen, frühestens in einigen Monaten oder vielleicht erst in einem Jahr vorliegen werden. Aufgrund des Ausmaßes Ihrer Erkrankung haben einige Patienten an experimentellen Therapieversuchen teilgenommen.

Basierend auf den Pathomechanismen von Long COVID/Post COVID (Endotheliitis/Hyperinflammation/Autoimmunerkrakung/Thrombophilie) erscheint eine immunmodulierende Therapie mittels Apharese / Immunadsorption als ein rationaler Ansatz. Das virale Fatigue Symptom bei Long COVID Patienten zeigt Ähnlichkeiten mit dem seit längerer Zeit bekanntem Krankheitsbild EM/CSF (Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom). In einer Studie der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Carmen Scheibenbogen konnte 2016 bei etwa 30% von EM/CSF Patienten im Vergleich zu einer gesunden Referenzpopulation deutlich erhöhte Autoantikörper gegen β-2 adrenerge Rezeptoren sowie gegen M3 und M4 Rezeptoren nachgewiesen werden. Patienten, die mit Rituximab behandet wurden und auf die Therapie ansprachen, hatten im Vergleich zu Non-respndern deutlich niedrigere Autoantikörper gegen β2 und M4 Rezeptoren. 

Zwei Jahre später konnte in einer weiteren klinischen  Studie die Effektivität der Immunadsorption auf das Entfernen von Autoantikörper gegen β-2 adrenerge Rezeptoren und eine damit einhergehende klinische Besserung der Symptome bei 7 von 10 Patienten mit EM/CSF nachgewiesen werden. 

Auch bei Long/Post-COVID Patienten wurden zahlreiche Autoantikörper u.a. gegen GPCR nachgewiesen. Aus diesem Grund und aufgrund weiterer krankheitsverursachender Mechanismen bei Post-COVID werden derzeit einige Patienten mit Apharese Therapie / Immunadsorption behandelt. 

Patienten mit ME/CSF und Long/Post COVID, die mit Apharese / Immunadsorption behandelt werden möchten, können Sie sich per Email mit Dr. Naderi in Verbindung setzten. Diese Behandlung ist nicht für alle Patienten geeignet. Basierend auf den Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien (siehe oben) müssen geeignete Patienten für diese Therapie durch klinische und laborchemische Voruntersuchungen selektiert werden. Patienten, die für diese Form der experimentellen Therapie als geeignet eingestuft werden müssen vorab über mögliche Risiken und den potentiellen Benefit ausführlich aufgeklärt werden. 

Grundlegende Anforderung an die Qualifikation der Ärztinnen und Ärzte, die Apheresen durchführen, ist die hinreichende Erfahrung sowohl mit der Erkennung und Behandlung der zu behandelnden Grunderkrankungen als auch mit der Durchführung therapeutischer Apheresen.

Zu Letzterem gehört beispielsweise die Expertise hinsichtlich der initialen Auswahl der geeigneten Adsorbergrößen oder der Festlegung von Apherese-Intervallen, der Kontrolle von Veränderungen des Blut-/Plasmavolumens und der Vornahme notwendiger Modifikationen der Apheresetherapie.

Weiterhin müssen Ärztinnen und Ärzte, die Apheresen durchführen, insbesondere über die Fähigkeit zum Management der unter einer Apherese eintretenden möglichen Komplikationen wie z. B. Hypotonien, Hypertonien, Herzrhythmusstörungen, Luftnot und Angina pectoris, Veränderungen des Säure-Basen-Gleichgewichts und Elektrolytschwankungen verfügen.

Schließlich müssen sie die Punktionstechnik (z.B. von Shunts) beherrschen und über Kenntnisse von Interaktionen der Aphereseverfahren mit der Pharmakotherapie verfügen.

Die vorgenannten Kenntnisse und Fähigkeiten können bei Ärztinnen oder Ärzten mit der Schwerpunktbezeichnung „Nephrologie“ ohne weiteres vorausgesetzt werden. Diese haben nämlich nicht nur stets eine internistische Facharztweiterbildung absolviert, sondern verfügen auch regelhaft über die beschriebenen notwendigen Erfahrungen im Zusammenhang mit der extrakorporalen Blutbehandlung im Rahmen der Dialyse. 

Das Apharese Verfahren / die Immunadsorption hat einen Stellenwert in der Therapie bei selektierten ME/CSF sowie Long-COVID Patienten. Weitere wissenschaftliche Studien werden derzeit durchgeführt. Bis zum Vorliegen von größeren Studien ist diese Therapie als experimentell einzustufen, wobei diese bei einigen selektierten Patienten eingesetzt werden kann.

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie äußert sich zu dieser Thematik wie folgt:

Das Long-/Post-COVID-Syndrom kann klinische Ähnlichkeiten mit der myalgischen Enzephelomyelitis Chronic Fatigue Syndrom (ME-CFS), bei der eine virale und autoimmune Pathogenese vermutet wird, haben [1, 3].  Bei beiden Erkrankungen wird spekuliert, dass Neurotransmitter-Rezeptorantikörper, insbesondere gegen beta-adrenerge- und muskarinische Rezeptoren eine wesentliche pathophysiologische Rolle spielen. Eine Reduktion dieser Antikörper könnte somit eine therapeutische Option für das Long-/Post-COVID-Syndrom sein. Unkontrollierte Fallstudien zeigen, dass eine Immunadsorption bei Patientinnen und Patienten mit ME/CFS die Antikörper gegen Neurotransmitterrezeptoren und inflammatorische Proteine reduziert und diese Therapie zu einer Besserung der Symptome führt [6].

Immunadsorption und Plasmapherese werden bei einer Reihe von Autoimmunerkrankungen erfolgreich eingesetzt. Diese Verfahren werden daher im Sinne eines pathophysiologisch begründeten Therapieversuchs als Optionen für schwere Fälle für das Long-/Post-COVID-Syndrom vorgeschlagen; so wird in der kürzlich publizierten interdisziplinären S1-Leitlinie zur Therapie des Long-/Post-COVID-Syndroms unter anderem empfohlen, dass bei Hinweisen auf eine autoimmune neurologische Manifestation mit Autoantikörpernachweis eine Gabe von intravenösen Immunglobulinen, Kortikoiden oder Plasmapherese erfolgen sollte [4]. In schweren Fällen von Long-/Post-COVID kann daher als Ultima Ratio eine Plasmapherese oder Immunadsorption erwogen werden [3].

Aktuell werden diese Therapien auf Selbstzahlerbasis von einer Reihe von Zentren, auch aus dem Bereich verfahrensfremder Fachbereiche wie der Naturheilkunde angeboten. Die DGfN begrüßt unbedingt alle Aktivitäten, die vereinzelten Daten zur Apheresetherapie bei Patientinnen und Patienten mit Long-/Post-COVID-Syndrom in ein Register einzupflegen. Die DGfN fordert randomisierte, kontrollierte Studien über den Nutzen einer Apheresetherapie bei diesen Patientinnen und Patienten. Bevor keine wissenschaftliche Datenlage den Benefit gezeigt hat, kann keine generelle Empfehlung für diese Therapie ausgesprochen werden.

Eine erste Fallserie soll zeitnah publiziert werden. Bei den positiven Einzelfallberichten können Störvariablen und diverse Bias nicht ausgeschlossen werden. Die Berichte sind aber ausreichend motivierend, um kontrollierte Studien in sehr gut definierten Settings von Long-COVID-Ambulanzen zu rechtfertigen. So könnten auch Hinweise für eine rationale Diagnostik und die pathophysiologischen Grundlagen gewonnen werden.

Sollte der Nutzen gezeigt werden können, könnte diese Therapie in Therapiealgorithmen Eingang finden und mit den Krankenkassen bezüglich der Kostenübernahme verhandelt werden. Die Durchführung der extrakorporalen Therapien muss sich nach einem G-BA-Beschluss richten und darf nur von erfahrenem und qualifiziertem ärztlichem und pflegerischem Personal durchgeführt werden.

Autoren: Kommission Apherese der DGfN, Leiter der Kommission: Prof. Dr. Volker Schettler

gez. Prof. Dr. H. Pavenstädt
Präsident der DGfN e. V. ”      

 

Sollten Sie Fragen zu unserer Post-COVID Sprechstunde oder zur Apharese/Immunadsorption Therapie bei Post-COVID haben, so kontaktieren Sie uns gerne.

Ihr Dr. med. Amir Naderi

Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie 

 

  1. Leitlinie “Long-/Post-COVID-Syndrom” für Betroffene und Angehörige
  2. Long COVID DeutschlandBundesweite Initiative für die Belange von Long COVID-Betroffenen
  3. Long COVID Information – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  4. Charité Fatigue Centrum – Post COVID Netzwerk der Charite
  5. Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Long/Post-COVID